Volksfürsorge steigert Neugeschäft zweistellig

25.01.2001 | Köln
"Die Volksfürsorge steuert auf Erfolgskurs. Wir haben für 2000 in vielen Bereichen zweistellige Zuwachsraten", kennzeichnete der Vorstandsvorsitzende der Volksfürsorge, Dr. Joachim Lemppenau, die geschäftliche Entwicklung anläßlich der Jahrespressekonferenz in Hamburg.

Damit knüpfe die Volksfürsorge an traditionelle Stärken an.

Der Jahresüberschuss lag bei den drei Gesellschaften der Gruppe (Volksfürsorge Holding AG, Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG und Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG) deutlich über dem des Vorjahres. Dies gelte besonders für die Volksfürsorge Holding AG, die den Jahresüberschuss um 27,6 % auf 147,5 Mio. DM steigerte. Der Vorstand, so Dr. Lemppenau, werde Aufsichtsrat und Hauptversammlung eine Dividende von 19,26 DM je Stückaktie vorschlagen (Vj.: 17,50 DM). Die gegenüber dem Vorjahr um 10 % höhere Dividende ergibt sich aus der Erhöhung des Grundkapitals von 242 Mio. DM auf 266 Mio. DM.

Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG

Im Gegensatz zur Branche ( mit kräftigem Minus) steigerte die Volksfürsorge Leben im Jahr 2000 ihr Neugeschäft um zweistellige Zuwachsraten. Der laufende Jahresbeitrag des eingelösten Neuzugangs übertraf mit 472,8 Mio. DM das Vorjahresergebnis um 14,9 %. Einen hohen Anteil daran hatten die fondsgebundenen Versicherungen der "Best Invest-Familie" und die betriebliche Altersversorgung. Letztere sorgte auch für einen gewaltigen Anstieg der bei der Volksfürsorge sonst nicht so üblichen Einmalbeiträge: 618,3 Mio. DM (+ 242 %). Dieses hervorragende Ergebnis machte sich auch bei den Bruttobeiträgen deutlich bemerkbar. Sie erhöhten sich um 13,9 % auf 4,38 Mrd. DM.

Der Kapitalanlagenbestand stieg um 4,0 % auf 43,6 Mrd. DM. Hieraus konnte durch eine umsichtige Kapitalanlagepolitik eine beachtliche Nettoverzinsung von 7,7 % (Vj.: 7,9 %) erzielt werden.

Die Anstrengungen zu Kostensenkungen zeigten wiederum Erfolg, was am Verwaltungskostensatz von 4,0 % (Vj.: 4,2 %) deutlich wird.

Der Rohüberschuss, der zu etwa 95 % den Kunden zugute kommt, belief sich auf 2,47 Mrd. DM (+5,2%) und hat damit im vierten Jahr in Folge die 2 Mrd. DM-Grenze überschritten.

Der Jahresüberschuss betrug nach Steuern 120 Mio. DM (Vj.: 115 Mio. DM). Der Bilanzgewinn belief sich auf 79,9 Mio. DM (Vj.: 72,6 Mio. DM) und soll ausgeschüttet werden.

Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG

Die Sachgesellschaft konnte ihr Neugeschäft mit 587.000 Stück (+36 %) auf 257 Mio. DM Jahresbeitrag (+65,9 %) steigern. Motor dieser Entwicklung war die Kraftfahrtsparte. Hier wurden 347.000 Verträge (+ 54,6 %) mit 217 Mio. DM Jahresbeitrag (+81,2 %) neu vermittelt. Erfreulich verliefen auch die Wohngebäudeversicherung (+30,5% beim Jahresbeitrag/+41,8 % bei der Stückzahl) sowie die Hausratversicherung (+14,4 % beim Jahresbeitrag/+12,4 % bei der Stückzahl).

Die gebuchten Bruttobeiträge konnten mit 1,2 Mrd. DM gegenüber dem Vorjahr um 3,6 % gesteigert werden. Das liegt klar über dem Marktdurchschnitt von rd. +1,2 %.

Beim Schadenverlauf war ein Anstieg der Versicherungsleistungen für Geschäftsjahresschäden um 8,0 % auf 974,0 Mio. DM zu verzeichnen. In Relation zu den Beiträgen ergibt sich hier eine Schadenquote von 80,6 % (Vj.: 78,0 %).

Die Kapitalanlagen erhöhten sich um 7,8 % auf 2,1 Mrd. DM. Die Nettoverzinsung von 7,7 % (Vj.: 7,2 %) war ebenfalls sehr erfreulich.

Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf 79,5 Mio. DM (Vj.: 76,8 Mio. DM). Davon wurden -wie im Vorjahr- 25,0 Mio. DM den Rücklagen zugeführt. Der Bilanzgewinn von 56,0 Mio. DM (Vj.: 52,3 Mio. DM) soll an den Aktionär ausgeschüttet werden.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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