Positive Entwicklung der LVM Versicherungen durch Rating-Note "sehr gut" bestätigt

17.03.1998 | Münster
Produktqualität und Service sind Ursache für gesundes Wachstum

Die LVM Versicherungen haben 1997 erneut ein sehr gutes Geschäftsergebnis erzielt. Auf der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz stellte Vorstandsvorsitzender Gerd Kettler zudem die Beurteilung des LVM durch die Rating-Agentur Assekurata der Öffentlichkeit vor. Das Unternehmen erhielt die Rating-Note A+ ("sehr gut"). Die "sehr gute" Kundenorientierung, das "sehr gute" Wachstum, die "exzellente" Sicherheitslage und die "exzellente" Ertragslage belegen, daß die Kunden beim LVM sehr gut aufgehoben sind.

Den LVM Versicherungen gelang es 1997, ihre Beitragseinnahmen auf nahezu 3,5 Mrd. DM (plus 1,2 Prozent) zu steigern. Die Unternehmensgruppe weist für das abgeschlossene Geschäftsjahr ein Geschäftsergebnis von 367 Mio. DM (plus 10,8 Prozent) aus.

Die Beitragseinnahmen des LVM und seiner Tochtergesellschaften Leben, Kranken und Rechtsschutz legten in allen Sparten - mit Ausnahme der Autoversicherung - stärker zu als der Markt. Die Beitragseinnahmen der drei Töchter überstiegen 1997 erstmals die Milliardengrenze.

Die LVM-Lebensversicherung als größte Tochtergesellschaft erzielte Beitragseinnahmen von 731 Mio. DM (plus 9,5 Prozent). Ebenfalls überdurchschnittlich entwickelten sich die LVM-Rechtsschutzversicherung (139 Mio. DM; plus 9,9 Prozent) und die LVM-Krankenversicherung (132 Mio. DM; plus 22,4 Prozent).

Überdurchschnittlichen Wachstumsraten in der Haftpflicht-, Unfall- und Sach-Versicherung (plus 9,9 Prozent, 4,6 Prozent und 6,7 Prozent) steht ein Beitragsrückgang in der Autoversicherung (5,5 Prozent) gegenüber. Während die LVM-Kunden von Rabatten und preisgünstigen Tarifen profitierten, führte dies beim - nach Allianz und HUK Coburg - drittgrößten Autoversicherer Deutschlands selbst zu einem Beitragsrückgang auf 2,48 Mrd. DM (2,4 Prozent). Gleichzeitig stieg die Zahl der LVM-Verträge auf 5,2 Millionen. Die bereinigte Bruttoschadenquote erhöhte sich vor allem aufgrund des Beitragsrückgangs auf 78,8 Prozent (plus 3 Prozentpunkte).

Sehr zufriedenstellend entwickelten sich mit 400 Mio. DM (plus 17,2 Prozent) die Kapitalerträge der auf 4,78 Mrd. DM angestiegenen Kapitalanlagen des LVM (plus 10,8 Prozent).

Der Jahresüberschuss des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit in Höhe von 130 Mio. DM (plus 30 Prozent) wird vollständig dem Eigenkapital zugeführt. Nach der höchsten Zuführung in der Geschichte des Unternehmens steigt das Eigenkapital damit auf 967 Mio. DM (plus 15,5 Prozent), so dass sich die Netto-Eigenkapitalquote auf 44,4 Prozent erhöht.

Die stillen Reserven der zum Anschaffungswert bewerteten Kapitalanlagen liegen je nach Gesellschaft zwischen 6,1 und 32,0 Prozent. Diese Reserven sind ein beruhigendes Sicherheitspolster für die Ansprüche der Kunden in der Schadenversicherung. Zusätzlich dienen sie in der Lebensversicherung dazu, die Schwankungen am Kapitalmarkt auszugleichen. Bei der LVM-Lebensversicherung, so Vorstandsmitglied Klaus Michel, hat allerdings die weit über dem Marktdurchschnitt liegende Gewinnbeteiligung Priorität vor der Bildung hoher stiller Reserven.

Die Zahl der Mitarbeiter blieb mit 2.610 gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Die Zahl der Versicherungsverträge der gesamten Gruppe erhöhte sich um 2,4 Prozent auf 6,5 Millionen.

Gerd Kettler prognostiziert im laufenden Geschäftsjahr für die Schaden- und Unfallversicherung einen leichten Beitragsrückgang, für die Gruppe aber einen moderaten Anstieg der Beitragseinnahmen von ca. 1,5 Prozent. Weiterhin rechnet er mit einer guten Ertragssituation.

Ab Mai wird der LVM Autofahrern ein attraktives Angebot unterbreiten. Für einen geringen Mehrbeitrag von 15 DM erhalten sie die Service-Leistungen des LVM-Schutzbriefes zusätzlich zu ihrer Auto-Haftpflichtversicherung. Parallel baut der Versicherer seinen bundesweiten Kundenservice durch die rund 2.300 Agenturen vor Ort und die Mitarbeiter in der Zentrale in Münster weiter aus: durch verlängerte Servicezeiten, ein 24-Stunden- Service-Telefon, die intensivere Ausbildung im Außendienst, das Modellprojekt "Außerbetrieblicher Arbeitsplatz" und den Ideen-Wettbewerb "LVM-Idee".

Auch bei den LVM-Tochtergesellschaften zeichnet sich für 1998 ein weiterhin positiver Trend ab. Die Bevölkerung erkenne zunehmend den schwierigen Zustand der gesetzlichen Sozialversicherungssysteme und sorge privat vor, so Vorstandsmitglied Klaus Michel. Dies gelte sowohl für die Lebens- und Rentenversicherung als auch für die Krankenversicherung. Er erwartet für LVM-Leben einen Anstieg der Beitragseinnahmen von ca. 9 Prozent, für LVM-Kranken ein Plus von 30 Prozent und LVM-Rechtsschutz ein Wachstum von rund 10 Prozent.

Die kundenorientierte Geschäftspolitik des LVM sieht der Vorstand durch zahlreiche gute bis sehr gute Ratingergebnisse in mehreren Sparten bestätigt. Allen voran die LVM-Krankenversicherung mit der Spitzenbewertung der Stiftung Warentest. Als einer der ersten Versicherer hatte sich der LVM zusätzlich dem Urteil der Rating-Agentur Assekurata unterzogen. Mit dem Gesamturteil "sehr gut" erhielt der LVM die zweitbeste von elf Rating-Noten und wurde damit in die höchste Ratingkategorie eingestuft. Auch die sehr guten bis exzellenten Einzelergebnisse bestätigen nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Gerd Kettler die strategische Ausrichtung auf die wachsenden Kundenbedürfnisse.

Quelle: Pressemeldung LVM Versicherungen

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