Hervorragende Geschäftserfolge für die AMVersicherungen
Der Vorstandsvorsitzende beider großen Konzerngesellschaften, Dr. Michael Kalka, erklärte am Montag zu den einzelnen Ergebnissen: "Beide Gesellschaften sind gut positioniert. Beide haben wichtige Marktanteile hinzugewonnen und sind damit sehr gut für den immer härter werdenden Wettbewerb gerüstet. Innovative Produkte und leistungsfähige Vertriebe gehören zu unseren Erfolgsfaktoren. Ganz herausragend sind die Ergebnisse der mit uns partnerschaftlich seit langem verbundenen Deutschen Vermögensberatung mit ihren über 20.000 Vermögensberatern."
Neben dem jetzt einheitlichen Marktauftritt seien durch strukturelle Weichenstellungen bei beiden Unternehmen die Voraussetzungen für noch mehr Effizienz und Kundenservice geschaffen worden. Zu den Entscheidungen struktureller Art gehören die jetzt einheitliche Leitung der beiden Gesellschaften durch Dr. Kalka, gemeinsame Vorstandsressorts für Finanzen und Rechnungswesen sowie Controlling, Personalwesen, Recht und Zentrale Dienste. In diesem Vorstandsressort wurden die entsprechenden Abteilungen zusammengelegt. Außerdem werden die Lebensversicherung und die Schaden- und Unfallversicherung künftig als "Aachener und Münchener Versicherungen" mit einem neuen Werbekonzept gemeinsam in der Öffentlichkeit auftreten. Dr. Kalka: "Gemeinsamkeiten werden betont, Synergieeffekte erzielt und damit weitere Kostenvorteile geschaffen".
Die AMLebensversicherung
Das Unternehmen hat 1999 das beste Ergebnis in seiner nunmehr 131jährigen Geschichte erzielt. Wie Dr. Kalka mitteilte, wird diese positive Entwicklung vor allem am starken Wachstum der Gesellschaft deutlich. So hat die AMLeben im ablaufenden Geschäftsjahr im Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag einen Zuwachs von mehr als 81 % auf fast 1,1 Milliarden DM (1998: 593,9 Millionen DM) erzielt. Die Versicherungssumme erhöhte sich um 58 % auf 28,6 Milliarden DM (1998: 18,0 Milliarden DM). Der Gesamtbeitrag des Neugeschäfts liegt mit 1,2 Milliarden. DM um 72,8 % über dem Vorjahreswert (696,1 Mio. DM).
Dr. Kalka: "Die AMLeben gehört seit Jahren zu den wachstumsstärksten Gesellschaften in Deutschland. Dieser Trend hat sich in 1999 eindrucksvoll fortgesetzt".
Beim Versicherungsbestand hat die AMLeben die Schallmauer von 150 Milliarden DM durchbrochen. Er stieg in 1999 um 13,6 % auf 153,5 Milliarden DM (1998: 135,1 Milliarden DM) und der laufende Jahresbeitrag erhöhte sich um 18,5 % auf 4,7 Milliarden DM (1998: 4,0 Milliarden DM).
Sehr erfreulich ist auch das Resultat bei den Kapitalanlagen. Der Bestand an Kapitalanlagen wuchs in 1999 um 11,5 % auf 29 Milliarden DM (1998: 26 Milliarden DM). Trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus konnte das Nettoergebnis aus den Kapitalanlagen um 9,6 % auf mehr als 1,9 Milliarden DM (1998: 1,7 Milliarden DM) gesteigert werden. Die Nettoverzinsung erhöhte sich daher auf 7,8 % bei einem weiteren Zuwachs der Kursreserven.
Das insgesamt sehr gute Ergebnis der Geschäftsentwicklung ermöglicht es der AMLeben, auch im Jahre 2000 ihre Überschußbeteiligung auf hohem Niveau zu halten.
Der Rohüberschuß des Unternehmens, der einschließlich der Direktgutschrift für die Kunden in den zurückliegenden Jahren bereits sehr stark gestiegen ist, nahm im laufenden Geschäftsjahr weiter auf 1,4 Milliarden DM zu.
Die AMVersicherung
Die Beitragsentwicklung der AMVersicherung lag auch in 1999 auf Wachstumskurs. Damit konnte sich der Kompositversicherer (Schaden- und Unfallversicherung) deutlich von dem seit einigen Jahren herrschenden Beitragsrückgang des Marktes absetzen. Dies gilt sowohl für die Kraftfahrtversicherung als auch für das Privat- und Firmenkundengeschäft in den übrigen Sparten. Insgesamt hat die Gesellschaft in 1999 einen Beitragszuwachs im selbst abgeschlossenen Geschäft von rund 40 Millionen DM auf 2,06 Milliarden DM erreicht. Diesem Wachstum von 1,9 % steht ein Beitragsrückgang der Branche um rund 1 % gegenüber. Damit konnte die AMVersicherung in nahezu allen Versicherungszweigen weitere Marktanteile hinzugewinnen:
In der gesamten Kraftfahrtversicherung wurde ein Beitragszuwachs von 3,3 % (Branche -0,7 %) erzielt. Hierbei erreichte die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung als beitragsstärkster Zweig mit 3,2 % (Branche -0,5 %) ebenso eine deutliche Steigerung wie auch die Sonstigen Kraftfahrtversicherungen (Voll- und Teilkasko) mit 3,5 % (Branche -2,7 %).
In der Unfallversicherung konnte die Gesellschaft an die hervorragenden Verkaufserfolge der letzten drei Jahre anknüpfen. So stiegen die Beitragseinnahmen um 3,8 % (Branche 2,0 %).
Auch in der Haftpflichtversicherung wurde mit einer Beitragssteigerung um 2,8 % ein beachtenswerter Erfolg erzielt, der deutlich über dem Marktzuwachs von einem Prozent liegt.
Lediglich in dem besonders hart umkämpften Sachversicherungsmarkt blieb die AMVersicherung auf dem Beitragsniveau des Vorjahres, während die Wettbewerber insgesamt empfindliche Beitragsrückgänge hinnehmen mußten.
Diese Entwicklung der AMVersicherung ist umso erfreulicher, als der Schadenaufwand trotz einiger überregionaler Katastrophenereignisse wie dem Pfingsthochwasser in Süddeutschland und den schweren Dezemberstürmen voraussichtlich auf Vorjahresniveau bleiben wird.
Aufgrund von Effizienzsteigerungen und Einsparungen wird es zu einer deutlichen Reduzierung der Kostenquote im selbst abgeschlossenen Geschäft kommen. Diese herausragende Entwicklung liegt im Gegensatz zum Markttrend, der seit 1996 steigende Kostenquoten aufweist.
Durch eine erhebliche Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses und ein erneut sehr gutes Kapitalanlagenergebnis mit einer Nettoverzinsung von voraussichtlich wieder 8,7 % bei gleichzeitiger Erhöhung der Kursreserven wird der Jahresüberschuß vor Steuern stark steigen.
Dr. Kalka: " Diese großartigen Ergebnisse der AMVersicherung können angesichts der unbefriedigenden Entwicklung in der Branche, für die ich beispielhaft das Chaos im Tarifgefüge der Kraftfahrtversicherung anführe, nicht hoch genug bewertet werden. Sie zeigen, dass das Unternehmen über seine leistungsfähigen Vertriebe bedarfsgerechte und transparente Produkte anbietet, die den Kunden überzeugen".
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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