BRUDERHILFE-PAX-FAMILIENFÜRSORGE: Positive Ergebnisse in allen Gesellschaften
Alle Gesellschaften weisen erstmals wieder ein positives Geschäftsergebnis aus.
Das versicherungstechnische Ergebnis der BRUDERHILFE Sachversicherung ist nach den Verlusten des Vorjahres wieder positiv. Geringere Aufwendungen für Schäden und Kosten haben trotz sinkender Beiträge dieses Ergebnis ermöglicht. Die FAMILIENFÜRSORGE Lebensversicherung hat bei einer höheren Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugleich ein verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis, was auf höhere Kapitalerträge und gesunkene Schadenaufwendungen zurückzuführen ist. Bei der PAX-FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung wurde das versicherungstechnische Ergebnis durch Einsparungen im Versicherungsbetrieb von über 20 % deutlich verbessert. Das strategische Ziel der Spezialversicherer, alle Beschäftigten und ehrenamtlich Tätigen Menschen in Kirche, Diakonie und Caritas sowie der freien Wohlfahrtspflege mit leistungsstarken Produkten zu bedienen, wird mit dem weiteren Ausbau der Vertriebsorganisation angestrebt.
BRUDERHILFE - Tarife wieder im Spitzenfeld
Die Brutto-Beitragseinnahmen der BRUDERHILFE Sachversicherung AG im Raum der Kirchen, mit Sitz in Kassel, betrugen für das selbst abgeschlossene direkte Versicherungsgeschäft 128,6 Mio. Euro. Die Beitragseinnahmen sind gegenüber dem Vorjahr um 4,4 % gesunken. Ohne Berücksichtigung der Schutzbriefversicherung innerhalb der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung bestanden 1,05 Mio. Verträge.
Die Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle für das Gesamtgeschäft haben sich im Berichtsjahr auf 96,4 Mio. Euro reduziert. Die Netto-Schadenquote für das Gesamtgeschäft lag bei 74,4 %.
Die Kapitalanlagen reduzierten sich um 12,7 Mio. auf 136,6 Mio. Euro. Die Nettoverzinsung lag bei 3,4 %.
Aufgrund eines deutlich abgesenkten Kfz-Tarifes konnte sich die BRUDERHILFE Sachversicherung bei Vergleichen wieder im Spitzenfeld der besonders günstigen Anbieter platzieren. Das Neugeschäft lag auf dem Niveau des Vorjahres.
Das Jahr 2007 schließt aufgrund des guten Schadenverlaufes und deutlich geringerer Kosten mit einem Gewinn in Höhe von 7,9 Mio. Euro ab.
Positives Ergebnis in der Lebensversicherung
Für die FAMILIENFÜRSORGE Lebensversicherung AG im Raum der Kirchen, mit Sitz in Detmold, wurden insgesamt im Geschäftsjahr 2007 179,8 Mio. Euro an laufenden Beiträgen sowie 8,9 Mio. Euro an Einmalbeiträgen und Zuzahlungen gebucht. Die gebuchten Bruttobeiträge beliefen sich auf insgesamt 188,7 Mio. Euro, was einem geringfügigen Rückgang von 1,7 % entspricht.
Die Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle betrugen 128,8 Mio. Euro. Die Zahlungen für Versicherungsfälle betrugen 128,2 Mio. Euro. Davon entfielen auf Abläufe 80,0 Mio. Euro, auf Todesfälle und auf Renten- und BUZ-Leistungen 16,7 Mio. Euro. Für Rückkäufe fielen 24,4 Mio. Euro an. Gemessen am laufenden Beitrag betrug der Stornosatz nur 2,8 %. Der Stornosatz lag damit deutlich unter dem Branchenschnitt von 4,95 %.
Die gesamten Kapitalanlagen erhöhten sich auf 2.379,2 Mio. Euro. Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen betrug im Geschäftsjahr 101,1 Mio. Euro, dies entspricht einer Nettoverzinsung von 4,3 %.
Der Gesamtüberschuss der FAMILIENFÜRSORGE Lebensversicherung AG im Raum der Kirchen betrug 28,3 Mio. Euro. Hiervon wurden 24,8 Mio. Euro der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Der Bilanzgewinn betrug 7,5 Mio. Euro.
Deutliche Ergebnisverbesserung in der Krankenversicherung
Die Einnahmen an verdienten Beiträgen bei der PAX-FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung AG betrugen 117,5 Mio. Euro. Dies entspricht -5,7 %, bedingt durch die Ausgliederung eines großen Beihilfeablösevertrages bei gleichzeitiger Überführung in die GSC (Gesellschaft für Service und Controlling). Diese Gesellschaft erbringt Dienstleistungen im Rahmen der Beihilfeleistung. Ohne diese Ausgliederung wäre das Wachstum bei 1,0 %.
Die Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle betrugen 90,6 Mio. Euro. Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle wurde von 23,7 Mio. um 2,3 Mio. Euro auf 21,4 Mio. gesenkt. Die Schadenquote ist von 86,4 % auf 84,4 % gesunken.
Die Kapitalanlagen erhöhten sich von 504,1 Mio. Euro auf 528,4 Mio. Euro. Die Nettoverzinsung betrug 4,0 % (Vorjahr 4,0 %).
Das Geschäftsjahr 2007 schloss mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 4,9 Mio. Euro (Vorjahr 2,1 Mio. Euro) ab. Der Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung wurden 8,6 Mio. Euro zugeführt.
Ausblick
Das Reorganisationsprojekt wurde mit dem Umzug der PAX-FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung nach Detmold zur Jahresmitte 2007 abgeschlossen.
Mit leistungsstarken und kirchenmarktspezifischen Produkten kann jetzt der signifikante Ausbau der Marktposition im Kirchenmarkt voranschreiten. Dazu wird maßgeblich die Umsetzung des ambitionierten Vertriebsprojektes beitragen, mit dem das vorhandene Wachstumspotenzial im Bereich Kirchen, Diakonie und Caritas ausgeschöpft werden soll.
Für das Jahr 2008 wird eine Konsolidierung der positiven Entwicklung des Vorjahres erwartet.
Quelle: Pressemeldung BRUDERHILFE Sachversicherung AG im Raum der Kirchen
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